Samstag, 28. Juli 2012
Am Ende wie am Anfang
Unser letzter Tag war so heiss wie der erste. Da kam Stimmung auf. Und es wagten sich auch wieder Besucher an die Bucht. Endlich konnte ich auch, freundlich begleitet von Basil, das Stehpaddeln ausprobieren. Es ist gewitzter, als es aussieht. Am Abend dann nur haarscharf am Feuerwerk vorbei. Die Gewitterwolken türmten sich dramatisch und wie Tom sinnig bemerkte, rauschte die Brandung wie am Meer.
Donnerstag, 26. Juli 2012
Dem Ende entgegen
Das ist wohl der letzte sonnige Tagesbeginn. Morgens ist auch hier die Welt noch in Ordnung. Es ist still und friedlich.
Nur noch einmal schlafen, dann werden die Koffer gepackt, denn das Mobil bleibt hier für Chris Bru.
Nur noch einmal schlafen, dann werden die Koffer gepackt, denn das Mobil bleibt hier für Chris Bru.
Montag, 23. Juli 2012
Jetzt aber
Freitag, Samstag down. Rückkehr an die Beach am Sonntag. Ebenso hat sich der Sommer zurück gemeldet. Nun ist hier Leben überall. Und ich - sotto il sole!
Freitag, 20. Juli 2012
Nie
Wieder mal grau. Wir beschliessen den Rückzug. Obwohl auch Zuhause schwerer Regen in sattes Grün fällt, nie schien das eigene Heim attraktiver als heute. Laut schallt die Lieblingsmusik, sei es Lana del Rey oder Pippo Pollina, durchs geräumige Haus. Im Schwedenofen flackert heimelig das Feuer, im Glas kühler Weisswein von Eva. Das Leben kann schön sein.
Donnerstag, 19. Juli 2012
On the water
Zugegeben, es gibt die schönen Tage. Sie sind kurz und kommen plötzlich. Man muss sie am Schopf packen, joggen, grillieren, Freunde empfangen und fast gleichzeitig ins Open Air Kino hasen und Segel setzen. Da kommt dann doch alles Einzelne fast wieder zu kurz. Aber wer will (traut sich noch) zu klagen? Der kleine Gipfel, also quasi das Gipfeli ist, dass die Zuger am einzigen Tag ohne Regen, Wasser in den Himmel spritzen.
Dienstag, 17. Juli 2012
Einer wie keiner
Gloubsches oder need, s Sönneli schient. Und alles drängt ans Licht. Stehpaddler, Volleyballer, Grillören alles was zum Strandleben passt. Am Horizont hocken die Alpen, als könnten sie kein Wässerli bläiken. Grosses Kino also & das gibts heute auch noch - im Freien!
Sonntag, 15. Juli 2012
Besser gestern als heute
Höt chasch abhögle. Aber gestern, auch kein Sommer, doch viele liebe kleine & grosse Besucher. Powow am Lagerplatz, das war nett.
Freitag, 13. Juli 2012
Aufrichti
Wir nachvollziehen die Evolution. Vom primitiven Hölenbewohner über Blachengorillas haben wir uns zu Häuslebauern entwickelt. Das Fähnlein der zwei Aufrechten weht im Wind und, man staune, einem Sprutz Sonne!
Mittwoch, 11. Juli 2012
Anstattparty
Wie heisst der neue Bestseller, hundert Schattierungen von Grau? Wie auch immer, es zieht alle nach drinnen, an die Wärme. Statt Party herrscht die Stille einer Lesestube. Der Sommer 2012 bleibt ein Gerücht.
Sonntag, 8. Juli 2012
Fast schon Sommer
Samstag und Sonntag haben sich leidlich verhalten. So war outdoor möglich. Nette Besuche hellten zusätzlich auf. All meine lieben Schwestern haben mir die Aufwartung gemacht. Der Sonntag startete mit Regen, wandelte sich dann zu blau-weiss, typisch Zug. Die Velotour um den See mit Bea & Ivo, brachten Sport und Äktschen in den relaxten Camping groove.
Donnerstag, 5. Juli 2012
Potz Donner und Hagelschlag
Was für ein Nerv. Schmachten in schwüler Hitze den ganzen Tag. Und dann zum Feierabend dunkelgrau. Gegen Windböen strampelte ich an mit einem Crescendo von Panik. Ich fürchtete die Markise würde sich gen Zugerberg verabschieden, am Womo ein klaffendes Loch hinterlassend. Ich fauchte Ch beim Einholen des vermeintlichen Segels an, Frauen und Wildcampen, Ha! Wir brachten alles in Sicherheit und meine Liebste tröstete mich zornigen, gefrusteten Kerli mit dem Aufschneide einer Melone und Kredenzen eines Glases Wein. Frauen! Wer könnte ohne sie.
Mittwoch, 4. Juli 2012
Besuch in der Favela
Schönwetterversprechen lockten mich vom Büro aufs Camp. Dort erwartete mich ein grosser Sack bester Kirschen. Danke der Spenderin.
Mitleid, da es dann doch garstig wurde, trieb meine Schwester ans Wasser und unter meine Plastikblache, die unsre Behausung die Form von Slumarchitektur annehmen liess. Schwesterchen nährte mich üppig und vertrieb jedes Gefühl von Mangel.
Mitleid, da es dann doch garstig wurde, trieb meine Schwester ans Wasser und unter meine Plastikblache, die unsre Behausung die Form von Slumarchitektur annehmen liess. Schwesterchen nährte mich üppig und vertrieb jedes Gefühl von Mangel.
Dienstag, 3. Juli 2012
Und auch heute
Nach dem Besuch vom sportlichen Bru und einem Salat in Regenblache haben wir uns nach Hause verzogen. Es gibt Gründe, oh ja. Es war ganz wichtig, Post und so. Aber morgen gewiss, gibts kein Halten mehr. Camp a go go!
Unterschlupf
Sonntag Abend waren wir schon mal zuhause. Gestern hat Ch ihren Wettgewinn eingestrichen. Null negativ ist Universalspender. Wir gingen nach ganz oben.
Sonntag, 1. Juli 2012
Der Anfang ist gemacht. Bei fast tropischer Hitze sind wir in Zug am See eingetroffen. Und zu unseren Ehren wurde gleich ein Seefest mit Feuerwerk abgehalten. WELCOME IN ZUG. Und willkommen, alle die uns auf unserer kleinen Flucht aus dem Alltag begleiten.
Standort:
94 36, 6300 Zug, Schweiz
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